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XI. Wave-Gotik-Treffen

17. - 20.05.02 Leipzig

Freitag Samstag Sonntag Montag

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Freitag

Über den Freitag gibt's nicht wirklich viel zu erzählen, im Industrie-/NeoFolk-Bereich war ja für diesen Abend gar nichts angesetzt... Das einzig halbwegs interresante waren dann Helium Vola, die von ca. 22:40 - 23:55 in der AGRA spielten.
Der Gesang war zwar wunderbar und das Konzert an sich nicht schlecht, doch finde ich es etwas enttäuschend, daß alle Instrumente aus den Synthesizern kommen.
Das restliche Publikum hat das anscheinend weniger interresiert, so weit ich das beurteilen kann, zumindest schien die Menge von diesem Auftritt recht begeistert gewesen zu sein.

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Samstag

Der Samstag war dann schon deutlich interresanter. Nach einer langen Nacht, einem ausgedehnten Frühstück und einem kurzen Besuch des Mittelaltermarkts auf der Moritzbastei, stand an diesem Tag als erstes Morgenstern auf meiner Liste.
Das Konzert war wieder sehr Rhythmusgeprägt und in etwa genauso gut, wie beim letztjährigen Chronozon-Festival.

Nach Morgenstern ging ein harter Kampf gegen diverse Straßensperren los, die mir den Weg zum Haus Leipzig versperrten.
Etliche Umwege später, bin ich dann doch noch rechtzeitig zum Sonne Hagal-Konzert gekommen.

Direkt im Anschluß daran, spielte eine der Gruppen, die für mich schon als Höhepunkt erklärt waren, nämlich Argine.
Ihr Konzert brachte zwei Überraschungen auf einmal.
1. Nur 3 von 7 Bandmitgliedern waren anwesend.
2. Der Auftritt war trotzdem genial.

Nach einer etwas längeren Erholungspause und dem, mittlerweile wieder befahrbaren, Rückweg in's Werk 2, folgte das letzte Konzert, daß mich an diesem Tag interresierte... Hypnoskull
Der Auftritt begeisterte, außer mich, wohl auch den Rest des übriggebliebenen Publikums, denn die Halle war fast vollständig mit tanzenden Leuten gefüllt.
Nach Hypnoskull war ich eigentlich völlig fertig, wurde dann aber doch noch dazu überredet, zu Soft Cell in die AGRA zu fahren und anschließend noch ein bißchen zu feiern...

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Sonntag

Der dritte Tag begann, nach den Ereignissen der letzten Nacht, leider viel zu spät.
IRM, Dersiderii Marginis & Sophia, die ich eigentlich sehen wollte, fielen dem Schlaf zu Opfer, also war Stalingrad meine Begrüßung in den neuen Tag.
Vor ihrem Konzert kannte ich leider nur ihr Lied "Der letzte Flug", der Auftritt hat mich aber sofort davon überzeugt, mir ihre CD zu kaufen.

Direkt danach spielten Institut, ich habe sie vorher schon zwei mal live gesehen und fand die beiden Auftritte deutlich besser, als das Konzert, daß sie dieses Jahr auf der Parkbühne gegeben haben.

Darauf folgte das Konzert der Gruppe Arcana, ebenfalls auf der Parkbühne. Das Konzert war nahezu perfekt, nur der Tontechniker hätte sich mal überlegen sollen, solch bombastische Klänge auch in einer passenden Lautstärke zuzulassen.

Den Abschluß an diesem Abend hatte Raison D Etre, musikalisch wunderbar, doch sind Auftritte von Einzelmusikern von der Show her immer recht anspruchslos. Ganz abgesehen davon, war die Musik natürlich etwas zu ruhig für diese Uhrzeit, einige Stunden früher wäre das Ganze besser aufgehoben gewesen...

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Montag

Der letzte Tag begann wieder relativ spät, dafür erstmals im Haus Auensee, um Pzycho Bitch zu sehen.
Aus musikalischer Sicht, bevorzuge ich doch eher S.I.N.A., aber auch bei Pzycho Bitch liefert sie eine ausgezeichnete Bühnenshow ab.

Anschließend folgte wieder eine Fahrt um ein, dank Turnfest, großflächig abgesperrtes Gebiet, um Hagalaz Runedance auf der Parkbühne zu sehen.

Nach diesem fantastischen Konzert kam Lydia Lunch, was genug Zeit brachte um sich etwas zu entspannen und mit anderen Gästen zu unterhalten. Fast endlos erschien die Zeit, bis endlich Kirlian Camera begann.
Auch sie sah ich diese Pfingsten zum dritten Mal, ihre beiden anderen Konzerte haben mir besser gefallen, was aber wahrscheinlich daran lag, daß diese jeweils in einer kleinen Halle statt fanden und die Akkustik dort dementsprechend besser war.

Dann ging's wieder zurück zum Haus Auensee, um dort noch Winterkälte zu sehen.
Ihr Auftritt war nicht schlecht, doch erschien er mir musikalisch etwas weich im Vergleich zum letzten Maschinenfest.

Zum Abschluß wollte ich dann eigentlich zu DJ Antz in die Moritzbastei, allerdings kamen da private Angelegenheiten dazwischen...



Das zwölfte Wave-Gotik-Treffen findet vom 6. - 9. Juni 2003 statt.

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