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Grey Wolves/Dagda Mor/Genocide Organ
4.5.02
Alte Spinnerei, Glauchau



Grey Wolves
Seltsamerweise begann das Konzert mit dem Grey Wolves-Auftritt.
Grey Wolves
Meiner Meinung nach, wäre Dagda Mor da doch besser geeignet gewesen, allein vom Bekanntheitsgrad her...
Der Auftritt, der hier abgegeben wurde, war auf jeden Fall sehenswert, auch die Interaktion mit dem Publikum kam nicht zu kurz.
Ob der "Osama Bin Laden"-Aufdruck noch als Provokation zählt, oder ob das schon wieder zu extrem ist, ist wohl eine Streitfrage... ich enthalte mich bei dem Thema.
Während "Religion" wurde übrigens das Neue Testament, in englischer Fassung, verteilt... allerdings nur an Gläubige... deshalb stand wohl auch "Jesus is a cunt" auf der ersten Seite des rot umschlagenen Buches.

Nach einer kurzen
Dagda Mor
Umbaupause folgte dann der Auftritt von Dagda Mor... "Political Correctnes" wurde auch hier nicht weiter beachtet, wenn auch in wesentlich dezenterer Form... einem kleinen Aufkleber auf der Rückseite des Synthies.
Der Auftritt selbst, naja, meinen Geschmack hat er nicht getroffen... am Anfang ziemlich ruhig, später zwar etwas härter, aber auch musikalisch war er Grey Wolves deutlich unterlegen.
Publikumsbezogen war er auch nicht besonders... naja, vielleicht hab ich's auch einfach verpasst.

Genocide Organ
Genocide Organ
Genocide Organ
Genocide Organ
Genocide Organ
Genocide Organ
Letztendlich kamen nach der zweiten Umbaupause dann auch Genocide Organ auf die Bühne... wenn auch nicht in der ursprünglichen Besetzung, aber das war ja auch nicht zu erwarten...
Ganz klassisch standen zu Beginn vier schwarz vermummte Gestalten an ihren Instrumenten... im Hintergrund begann ein Video, das einigen Gästen wohl teilweise schon bekannt war... wieviele Möglichkeiten gibt es noch mal einen Menschen zu töten ?
Im Laufe des Konzerts ließen die Musiker dann auch ihre Masken fallen... das fröhliche Personenraten konnte beginnen...
Das Konzert selbst, war zwar teilweise etwas ruhig, das wurde aber durch entsprechend krachigere Stücke wieder ausgeglichen...
Auch auf "natürliche Instrumente", in Form von zwei Ölfässern, wurde nicht verzichtet... beide fanden irgendwann ihren Weg in's Publikum, eine davon nochmal zurück auf die Bühne und gleich wieder nach unten... größere Verletzungen scheint es dadurch nicht gegeben zu haben.
Als kleine Einlage schnappte sich Klaus H. immer mal wieder den Schneidbrenner, um ein altbekanntes Symbol (nein, liebe Antifa, nicht was ihr schon wieder denkt) aus einem Riffelblech auszuschneiden.
Der Funkenflug wurde anscheinend schon vorher sauber ausgemessen, blieb doch das Publikum weitgehend von Brandwunden verschont.


Vor und nach den Konzerten hatte man auch die Möglichkeit, sich an diversen Platten-Ständen oder am Yggdrasil-Stand, etwas auszustatten...

 

 

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